Erasmus+: Zehntklässler erleben eine Woche an der Adria

Von der Friedrich-Schiller-Schule an die Adria

18 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b der Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule besuchten ihre Partnerschule im italienischen Montesilvano

Im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ reisten 18 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10b gemeinsam mit ihren Lernbegleitern für eine Woche nach Italien. Ziel war die Partnerschule in Montesilvano, einer Küstenstadt an der Adria.

Nach der langen Anreise, die bereits um 4 Uhr von der Schule aus startete, kam die Gruppe am Montag, dem 21. September, in Montesilvano an. Nach der Ankunft und dem Bezug des Hotels blieb Zeit, die Aussicht auf das Meer zu genießen und in der neuen Umgebung anzukommen.

Friedrich Schiller Gemeinschaftsschule und Erasmus +

Foto: Dominik Dörrer

Vom Torre del Cerrano nach Pescara: Eindrücke für den Reise-Vlog

Am Dienstag lernten die Jugendlichen zunächst die Partnerschule kennen und erfuhren dabei viel Neues. Anschließend ging es zum Torre del Cerrano, einem historischen Wahrzeichen mitten in einem Naturschutzgebiet. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine besondere Aufgabe: Sie sollten möglichst viele Eindrücke sammeln und Fragen stellen, um später einen Vlog über die Reise zu erstellen. Am Nachmittag stand ein Besuch in der Nachbarstadt Pescara an. Versprochen war eigentlich „das beste Eis der Welt“, doch die Eisdiele hat dienstags geschlossen. Die Stimmung trübte das nicht, denn beim anschließenden Shoppingbummel kamen alle auf ihre Kosten. Den Tag ließ die Gruppe beim Pizzaessen in der Stadt ausklingen.

Entlang der Adriaküste: Lernen und Entdecken

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Küste. In der Schule wurde über Küstenregionen gesprochen, und zwei Mitglieder der Guardia Costiera, der italienischen Küstenwache, stellten anschaulich ihre Arbeit vor.

Am Donnerstag erkundete die Gruppe die Gegend mit E-Bikes. Der Radweg verläuft entlang der Küste auf der Trasse einer alten Bahnlinie. Besonders beeindruckend waren die alten Tunnel, durch die die Strecke führt, sowie die Trabocchi, die traditionellen Fischerplattformen auf Holzpfählen, die vom Radweg aus zu sehen sind.

Abschied mit Aussicht: Im Gran-Sasso-Gebirge

Ein Höhepunkt war am Freitag die Busfahrt in das Gran-Sasso-Gebirge, das auch „Klein-Tibet“ genannt wird. Ein Guide, der selbst in der Gegend aufgewachsen ist, begleitete die Gruppe und erzählte viele spannende Geschichten, etwa über das Leben der Schäfer, die ihre Herden in den Sommermonaten dort oben weiden ließen. Zurück im Hotel überreichte eine Lehrerin der Partnerschule allen Teilnehmenden ein Zertifikat. Zum Abschluss der Woche ging es noch einmal an den Strand und anschließend zum gemeinsamen Abendessen in eine Pizzeria.

Abschied von neuen Freunden und Erlebnissen

Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen: Um 5 Uhr klingelte der Wecker, um 6 Uhr startete der Bus. Die Heimfahrt war lang, doch die Jugendlichen nutzten die Zeit, um sich von der ereignisreichen Woche zu erholen. Gegen 20 Uhr kam die Gruppe schließlich wieder zu Hause an, im Gepäck viele neue Eindrücke und Erinnerungen.